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Fahrzeugschau Eisenberg / Thüringen 27.03.2010

Fahrzeugschau Eisenberg / Thüringen

Am 27.03.2010 fand in Eisenberg eine Fahrzeugschau statt. Hier war unsere Interessengemeinschaft Historische Technik Frauenprießnitz mit 3 Fahrzeugen dabei. Anlass war der 100. Geburtstag der Rennfahrerlegende Kurt Baumund die Geschichte Eisenbergs als historisches Motorsportzentrum.

Eisenberg ein traditionsreiches Motorsportzentrum – in memorandum Kurt Baum
Rundfahrt im Schweizer Postbus
Knatternde Motoren und der Geruch nach Benzin und Öl

Frauenprießnitz. Der Wettergott meinte es am Samstag gut mit den Veranstaltern des 5. Treffens historischer Fahrzeuge und Technik in Frauenprießnitz.

Die Interessengemeinschaft „ Historische Technik“ hatte dazu geladen. Quer durch alle Zeiten konnte man Fahrzeuge, glänzend im Sonnenschein, bestaunen. Moderiert wurde die Veranstaltung aus einem DDR-Polizeiauto über dessen Lautsprecheranlage. Die Jugendfeuerwehr des Ortes und der Jugendclub Rockau halfen den Organisatoren, ob am Einlass oder bei erzieherischen Spielen mit den Kindern, etwa zur Ersten Hilfe bei Unfällen. Immer wieder knatterten neue Fahrzeuge auf den Sportplatz. Steffen Köber mit seinem historischen Schweizer Postbus aus dem Jahr 1955 bot kleine Rundfahrten durch den nördlichen Saale-Holzland-Kreis an. Zuvor erklärte er den Gästen den Bus, der ungewöhnlicherweise Rechtslenkung hat. Das hatte mit dem Postverkehr auf den alpinen Passstraßen zu tun. Mit Rechtslenkung konnte der Fahrer die kurvenreichen Straßen besser einsehen.

Viele Teilnehmer hatten auch ihr Outfit der Zeit ihres Fahrzeuges angepasst. Da schaute man nicht schlecht, dass man einen DDR-Volkspolizisten oder einen schwitzenden Motorradfahrer in Lederkombi aus den 1920-er Jahren begegnete. Eine gelungene Veranstaltung, bei der nicht Kommerz zählte, sondern viel für die Kinder getan wurde.

22.08.2011 / OTZ Eisenberg / Jörg Petermann
Jede Menge Schluckspechte
Alte Autos und Motorröder haben eine seltene Faszination für Männer. In Frauenprießnitz konnten sie diesem Wochenende beim Treffen Historischer Fahrzeuge und Technik voll ausleben.

Frauenprießnitz. Sie machen enorm viel Krach, sie werfen dunkle Abgaswolken aus und schlucken extrem viel Kraftstoff. Und bequem sitzt man in ihnen auch nicht. Aber das zählt alles nicht, wenn man sein Herz an alte Fahrzeuge, egal welcher Art, verloren hat. Meist sind es Männerherzen, die schon bei der Nennung von Typen wie Ford MUTT M151 A2 oder P3 schneller schlagen.

Es müssen keine historischen Militärfahrzeuge sein, auch eine in die Jahre gekommene NSU oder ein „Pitty“ Roller sind durchaus eine Sache, über die man(n) stundenlang Fachsimpeln kann. Dazu war am Sonnabend in Frauenprießnitz ausreichend Gelegenheit. Die Interessengemeinschaft Historische Technik und der Wirt des Sportlerheims hatten zum fünften mal die Besitzer von Oldtimern der Landstraße, von historischer Forst- und Landtechnik sowie Militärfahrzeugen zum Treffen eingeladen. Gekommen waren gut 100 mit ihren zwei- oder vierrädrigen Schätzen. „ Unser Ursprung lag im Bereich der historischen Militärfahrzeuge, doch diese Ausrichtung empfanden wir auf Dauer als zu begrenzt“, erzählt Jörg Thiele von der IG. „Außerdem gibt es ja in vielen Bereichen interessante historische Technik, die zu erhalten sich lohnt“ ergänzt Heiko Bauer.

Zum Beispiel jenen Volvo aus der DDR- Ministerflottille, der auf dem Sportplatz vorfuhr. Oder das schicke blaue Cabrio Skoda Felicia. Absolute Anziehungspunkte auf der Wiese am Sportlerheim waren unbestritten mehrere historische grün-weiße Polizeifahrzeuge. Rolf-Dieter Tröbs , Michael und Lars Krüger von der Interessengemeinschaft Deutsche Volkspolizei zum Beispiel waren – natürlich in der entsprechenden Uniform von DDR-Volkspolizisten – mit einem originalen Lada-Funkstreifenwagen gekommen, der früher u.a. auf der Autobahn unterwegs war. Samt „ Einsatzkoffer “ mit weißen, roten und grünen Rundumleuchten, die je nach Aufgabe als Protokoll- oder Kolonnenfahrzeug gegen die blauen Leuchten getauscht wurden. Auch ein schwedischer „ Polis “ Volvo hatte den Weg nach Frauenprießnitz zum „ Blaulicht-Treffen “ gefunden.

Übrigens auch manche Damen und Kinder. Für die hatte die Freiwillige Feuerwehr Frauenprießnitz ein Zeltlager samt Nachtwanderung , Knüppelkuchen und Erste - Hilfe - Lehrgang organisiert. Die Jungs und Mädchen fanden das so toll wie die Väter die Autos.

22.08.2011 / OTZ Jena / Angelika Schimmel

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